Grassel

2021-05-29

Das Ziel dieser Runde waren eigentlich Hase und Reh. Allerdings sind die Fotos jetzt auch noch nicht wirklich was für's Blog. Ich nenne es mal mehr eine Technikübung. Ergebnis: Ich muss lernen wesentlich ruhiger zu sein, wenn ich das Reh nicht selbst aus größerer Entfernung nervös machen möchte.

Aber: Heute gehts mehr um die Frage: Portrait oder Kontext? Ich habe hier zwei Fotos vom vermutlich der selben Schafstelze.

Einmal in einer Portrait-Darstellung: Ein einzelnes Tier, Hintergrund möglichst freigestellt, nur etwas Untergrund für den Kontext.

Einmal im Rapsfeld: Hier geht das Tier unter - aber nur fast.

Beide Fotos sind technisch nicht perfekt. Aber selbst mit dem Detail ausgeblendet: Was passt nun besser? Vermutlich kommt es auf die Aussage an, die man erreichen möchte. Oder den persönlichen Geschmack.


Klassisches Portrait
> Kamera: E-M10 Mark III
> Objektiv: OLYMPUS M.75-300mm F4.8-6.7 @ 300.0mm
> 1/1000s | F6.7 | ISO200


Mehr Kontext
> Kamera: E-M10 Mark III
> Objektiv: OLYMPUS M.75-300mm F4.8-6.7 @ 300.0mm
> 1/400s | F6.7 | ISO200